Satzung 协会章程

 

Satzung

 

  1. Name, Sitz

1.1 Der Verein führt den Namen I e.V., Verein zur Förderung der Chinesischen Kunst und Kultur – im Folgenden “I-VEREIN” genannt. Nach der Eintragung führt sie den Zusatz „e.V.“ in ihrem Namen.

1.2 Sitz des Vereins ist Karlsruhe.

 

  1. Vereinszweck

2.1 Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens insbesondere zwischen Chinesen und Deutschen.

2.2 Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

– die Zusammenarbeit mit deutschen und chinesischen Gesellschaften in den kulturellen Bereichen sowie

– Durchführung von Veranstaltungen, z.B. öffentliche Ausstellungen, Vorträge, Konzerte, Theater zur Vermittlung chinesischer Kunst und Kultur.

2.3 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2.4 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

  1. Mitgliedschaft

3.1 Mitglied kann jede natürliche Person freiwillig werden, die die Satzung des I-VEREINs anerkennt.

3.2 Der Beitritt ist schriftlich zu erklären, die Aufnahme erfolgt durch eine an den Vorstand gerichtete Eintrittserklärung.

3.3 Der Aufnahmeantrag eines Minderjährigen bedarf der Zustimmung und Unterzeichnung durch die gesetzlichen Vertreter.

3.4 Beendigung der Mitgliedschaft:

3.4.1 Der Austritt ist jederzeit zulässig durch eine schriftliche Austrittserklärung.

3.4.2 Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen die Entscheidung kann schriftlich Widerspruch eingelegt werden. Über den Widerspruch entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

  1. Rechte und Pflichten der Mitglieder

4.1. Die Mitglieder sind berechtigt, die Mitglieder des Vorstandes zu wählen und gewählt zu werden.

4.2. Die Mitglieder sind berechtigt, Anträge auf der Mitgliederversammlung zu stellen.

4.3 Die Mitglieder sind berechtigt, über Anträge abzustimmen.

4.4 Die Mitglieder sind in gleicher Weise berechtigt, an allen Veranstaltungen des I-VEREINs teilzunehmen.

4.5 Die Mitglieder sind berechtigt, die Geschäftsführung des Vorstandes zu überwachen und Ratschläge zu geben.

4.6 Die Mitglieder sind berechtigt, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen.

4.7 Die Mitglieder sind verpflichtet, dem Vorstand ihre eigenen Kontaktdaten zu übergeben und Änderungen unverzüglich mitzuteilen.

4.8 Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Verbundinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem I-VEREINausgeschlossen werden.

4.9 Das aus dem I-VEREINausgeschlossene Mitglied soll schriftlich erklären und es ist darüber auf der Mitgliederversammlung abzustimmen, wenn es wieder ein Mitglied des I-VEREINs werden will.

 

  1. Mitgliedsbeiträge

5.1 Der I-VEREIN erhebt keine Mitgliedsbeiträge.

5.2 Die Mitglieder müssen Postkosten entrichten, wenn sie bei der Anmeldung keine gültigen E-Mail-Adressen eingetragen haben.

5.3 Der I-VEREIN darf finanzielle Unterstützung von seinen Mitgliedern annehmen.

5.4 Der I-VEREIN darf auch finanzielle Unterstützung von Personen, die keine Mitglieder des I-VEREINs sind, annehmen.

 

  1. Organe des I-VEREINs

Die Organe des Vereins sind

  • Die Mitgliederversammlung
  • Der Vorstand

 

  1. Mitgliederversammlung

7.1 Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des I-VEREINs.

7.2 Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand des I-VEREINs nach Bedarf, mindestens aber einmal im Geschäftsjahr, einzuberufen.

7.3. Der Vorstand ist zur Einberufung einer Mitgliederversammlung binnen 4 Wochen verpflichtet, wenn sie von mindestens 1/3 der Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes gefordert wird.

7.4 Die Bekanntmachung der Mitgliederversammlung:

7.4.1 Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und der abzustimmenden Anträgen einzuladen.

7.4.2 Die Mitglieder sind unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen einzuladen.

7.4.3 Die Mitglieder, die ihren E-Mail-Adressen eingetragen haben, werden per E-Mail informiert. Die Mitglieder, die keine E-Mail-Adressen eingetragen haben, werden per Post informiert.

7.4.4 Die Bekanntgabe der Mitgliederversammlung ist zu veröffentlichen und an öffentlichen Orten auszuhängen.

7.5 Für die Änderungen der Satzung ist eine Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder erforderlich. Für die Änderungen des Zweckes des I-VEREINs ist eine Mehrheit von 3/4 der aller Vereinsmitglieder erforderlich. Für die Änderungen der Ordnung ist eine Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder erforderlich. Für die Entlassung des Vorstandes und Verbundsmitgliedes ist eine Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder erforderlich. Jeder anderen Beschluss bedarf eine absolute Mehrheit der erschienenen Mitglieder.

7.6 Die Mitglieder, die nicht an der Mitgliederversammlung teilnehmen können, dürfen per Berief abstimmen, oder sie dürfen jemand anderen berechtigen, sie auf der Mitgliederversammlung zu vertreten.

7.7 Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:

7.7.1 Wahl und Entlassung des Vorstandes

7.7.2 Beschlussfassung über den Jahresarbeitsbericht des Vorstandes

7.7.3 Beschlussfassung über den Jahresfinanzbericht des Vorstandes

7.7.4 Beschlussfassung über vorliegende Anträge

7.8 Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterschreiben ist. Falls eine Abstimmung vorkommt, sind berechtigte Wahlhelfer für Stimmenzählung, Überwachung der Stimmenzählung und Protokollführung und Bestätigung durch Unterschrift zu bestimmen. Das Protokoll soll Ort und Datum der Mitgliederversammlung, die Zahl der erschienenen Mitglieder, den Versammlungsleiter, den Schriftführer, die Tagesordnung, die Beschlüsse, die Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung enthalten.

 

  1. Vorstand

8.1 Der Vorstand nach § 26 BGB besteht aus mindestens einem und höchstens drei Vorstandsmitgliedern, die jeweils einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt sind. Für vereinsinterne Aufgaben können weitere Ämter/Funktionen geschaffen werden (Schriftführer, Kassierer). Diese Personen sind nach außen nicht vertretungsberechtigt.

8.2 Die Mitglieder des Vorstands werden jeweils für die Dauer von zwei Jahren bestellt. Sie bleiben auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Bestellung eines neuen Vorstands im Amt.

8.3 Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus dem Amt aus, ist der Restvorstand befugt, bis zur Neubestellung durch die nächste Mitgliederversammlung den Vorstand kommissarisch zu ergänzen.

8.4 Der Vorstand soll auf der Mitgliederversammlung einen Jahresbericht des Vorstandes und einen Jahresfinanzbericht des Vorstandes geben.

8.5 Der Vorstand ist für das Anmelden, das Abmelden und die Überprüfung der Mitgliedschaft zuständig.

 

  1. Beurkundung

Über den Verlauf der Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

  1. Satzungsänderungen

10.1 Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

10.2 Zur Änderung des Vereinszwecks ist eine Mehrheit von neun Zehnteln aller Mitglieder erforderlich.

10.3 In der Einladung zur Mitgliederversammlung muss die geplante Satzungsänderung wörtlich ausformuliert werden.

 

  1. Auflösung des Vereins

11.1 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

11.2 Die Auflösung obliegt dem zuletzt amtierenden Vorstand.

11.3. Bei Auflösung der Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung von Kunst und Kultur und/oder die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens.

 

  1. Anmerkungen

12.1 Diese Satzung hat eine chinesische und eine deutsche Version. Bei Streitigkeiten zwischen den beiden Versionen wird die deutsche Version bevorzugt.

12.2 Diese Satzung tritt am Tag nach der Abstimmung auf der Mitgliederversammlung in Kraft und wird beim Amtsgericht in die Akten eingetragen.

12.3 Wird im Text der Satzung bei Funktionsbezeichnungen die männliche Sprachform verwandt, so können unabhängig davon alle Ämter mit Frauen besetzt werden.

12.4 Sollten aufgrund Beanstandungen des Registergerichts oder des Finanzamtes Änderungen der Satzung notwendig sein, wird der Vorstand ermächtigt, die notwendige Änderung der Satzung vorzunehmen.

 

 

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